Zement

Zement

Zement selbst besteht aus einem Gemisch verschiedener Stoffe wie kieselsaurem Calcium, Eisen, Aluminium und Sulfaten. Zement wird zum Herstellen von Stoffen wie Beton und Mörtel verwendet und somit als Bindemittel verschiedener Baustoffe eingesetzt. Mit Wasser und einem Gesteingemisch angereichert erhärtet die Masse und bleibt beständig.
Nachdem man früher Zement in Nass- und Halbnassverfahren künstlich hergestellt hat wird Zement in einem speziellen Trockenverfahren aus natürlichen Rohstoffen wie Kalkstein, Sand, Ton und Eisenerz hergestellt. Diese Herstellungsweise ist um einiges kostengünstiger und nicht so zeitaufwändig wie die frühere Methode, da das (Energie-)Aufwendige trocknen des Zements entfällt.
Zement ist ein sogenanntes hydraulisches Bindemittel d.h. das Zement an der Luft sowie auch unter Wasser erhärtet und in diesem Zustand bleibt. Dieses Erstarren und Erhärten ist auf die wasserhaltige Verbindungen zurückzuführen, welche bei der Vermengung von den verschiedenen Zementbestandteilen mit dem Wasser entstehen.
Lange Zeit galt Zement aufgrund seiner Staubigkeit als stark umweltbelastend. Doch heute werden moderne Filteranlagen zur Verringerung der Staubemission eingesetzt. Auch die Herstellung des Zements selbst ist umweltbelastend. Die Zementindustrie hat sich jedoch bereits vor einigen Jahren zu einer freiwilligen Minderung von Kohlenstoffdioxid-Emissionen bereit erklärt.
Der größte Verbrauch von Zement ist in China zu verzeichnen. In dem Land, in dem auch der meiste Zement hergestellt wird, werden etwa 47% der weltweiten Zementproduktion verwendet.