Metalle

Metalle

Metalle machen drei Viertel der chemischen Elemente in der Hauptgruppe aus. Der Übergang zu Nichtmetallen ist jedoch fließend, sodass es auch einige so genannte Halbmetalle gibt. Metalle kommen meist in fester Form vor. Ihr starker Zusammenhalt ist auf metallische Bindungen zurück zu führen. Diese Bindung ist auch für die gute elektrische Leitfähigkeit sowie die Wärmeleitfähigkeit von Metallen verantwortlich. Metalle verfügen aufgrund ihrer Stabilität über einen recht hohen Schmelzpunkt. Des Weiteren sind Metalle sehr gut verformbar.
Als Legierungen bezeichnet man Gemische aus zwei oder mehr Metallen. Ihnen werden gelegentlich noch nichtmetallische Stoffe wie Stickstoff, Kohlenstoff, Phosphor oder Silicium beigemischt. Durch Zusammenschmelzen und reduzieren der Ausgangsstoffe entstehen ganz neue Stoffe, welche ganz andere chemische und physikalische Eigenschaften vorweisen.
Nach der Höhe ihrer Dichte teilt man Metalle in Schwer- und Leichtmetalle ein. Leichtmetalle sind dabei all diejenigen Metalle, die eine Dichte unter 4,5 g/cm3 haben.
Metalle werden schon seit Beginn der Menschheit als Werkzeuge verwendet. Die wohl bedeutendsten von ihnen sind Aluminium, das wichtigste Leichtmetall, Eisen, das vor allem als Stahl oder Guseisen verwendet wird und Kupfer, das aufgrund seiner guten Leitfähigkeit überwiegend in der Elektrotechnik zum Einsatz kommt.
Weitere wichtige Metalle sind das in Glühbirnen befindliche Wolfram, sowie Quecksilber, was sich überwiegend in Thermometern befindet und Cobalt, womit Magnete hergestellt werden.