Beton
Beton, auch als Baustoff des 20. Jahrhunderts bezeichnet, setzt sich aus Zement, Wasser und einem Sand-Kiesgemisch zusammen. Schon zum Bau der Pyramiden in Ägypten verwendete man Kalkmörtel um die Stein miteinander zu verbinden. Beton wird als Bindemittel zur Zusammenhaltung von anderen Baumaterialen eingesetzt. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wird Beton auch oftmals in Verbindung mit Stahl, als sogenannter Betonstahl, verwendet. Bei diesem Verbundstoff ist der Stahl für die Zugkräfte und der ihn umhüllende Beton für die Druckkräfte verantwortlich.Heute muss Beton aus Sicherheitsgründen bestimmte Normen erfüllen um beim Bau von Gebäuden verwendet werden zu dürfen. Hierfür wurde ein extra Normenwerk für Beton verfasst, welches auf die verschiedenen Anwender abgestimmt ist.
Bevor man den Beton nutzen kann, muss die Frischbetonkonsistenz bestimmt werden und während des gesamten Bauvorgangs eingehalten werden. Der Konsistenzbereich von Frischbeton nach DUN 1045-2 reicht von steif (Klasse F1) bis sehr fließfähig (F6). Je fließfähiger der Beton ist, desto teurer ist er.
Nachdem der Beton angemischt wurde, ist er schnellstmöglich zu verdichten. Dies macht am einfachsten mit speziellen Verdichtungsmitteln. Gebrauchsfertiger Beton sollte eine Temperatur von 5°C bis 30°C aufweisen und eine feine Mörtelschicht an der Oberfläche aufweisen. Während des gesamten Bauvorgangs muss der Beton hin und wieder nachbearbeitet werden um flüssig zu bleiben. Die einfache Zugabe von Wasser ist in Deutschland jedoch nicht erlaubt.
